Frühling 2012

Schade, schade, die Camelie hat trotz Winterschutz nicht überlebt :(

Winter 2011

der Busch ist jetzt fein mit Vlies eingepackt - mal sehen wie es weitergeht -

Frühjahr 2011

Die Kamelie ist ausgepflanzt an einer geschützten Stelle und hat Knospen über Knospen angesetzt!

13.2.2011

oh oh, alle Knospen sind abgefallen - aber dafür viele neue Triebe und ich hoffe, daß ich im nächsten Frühjahr dann die Blütenpracht zeigen kann!

Das Geschenk der Kollegen!

Ein wunderschöner Camelienstrauch - leider haben nicht alle Knospen gehalten - Transport, Umtopfen und neuer Platz waren wohl sehr stressig! Aber heute sind noch 10 Knospen fest, drücken wir mal die Daumen, dass sie alle bleiben und auch aufblühen!

 

Kamelien stammen ursprünglich aus den gemäßigten Zonen Ostasiens. Die Pflanze gehört zur Familie der Teestrauchgewächse. Die weit verbreiteste Art ist die Camellia japonica, die mit weit über 20 000 verschiedenen Formen weltweit vertreten ist.

 

Kamelien sind sehr robuste Pflanzen, die nicht – wie weit verbreitet geglaubt – Zimmerpflanzen sind, sondern am besten im Freien kultiviert werden. Berücksichtigt man ihre Ansprüche, kann man viele Jahre Freude an der Pflanze haben.

Standort und Düngung

 

Ähnlich wie der Rhododendron, bevorzugt auch die Kamelie einen kalkfreien,leicht sauren und humosen Boden. Ebenso mag sie einen leicht schattigen/halbschattigen Platz, der keine Morgensonne bekommen sollte. Die Düngung bei der Freilandkamelie erfolgt durch verrotteten Mist, der den Boden auch vor dem Austrocknen schützt.

 

Topfkamelien sollten nicht während der Blütezeit, sondern erst nach dem Austrieb der neuen Blätter gedüngt werden. Für die Düngung geeignet ist sogenannter Azaleendünger, der nur zur Hälfte dosiert zugegeben wird. Man sollte auch maximal nur bis Juli düngen. Die Kamelie möchte zusätzlich gut gegossen werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Weiches, kalkfreies Wasser wird bevorzugt. Hierfür kann man Regenwasser aus der Regentonne verwenden.

Winterharte Kamelien für das Freiland

 

In Gärtnereien werden einige Arten der Kamelie als winterhart ausgezeichnet. Diese Sorten können ins Freiland ausgepflanzt werden, da sie kurzzeitige Minustemperaturen bis zu -15 Celsius vertragen. Ist der Winter sehr kalt, kann es jedoch passieren, dass die Kamelien an den Blüten und Knospen erfrieren. Dies kann man daran erkennen, dass diese nach dem Winter braun verfärbt sind.

Überwinterung: Nicht winterharte Kamelien richtig überwintern

 

Viele Sorten der Kamelie sind nicht winterhart (außer sie sind speziell ausgezeichnet). Deshalb kann man sie nur im Kübel, im Haus oder Gewächshaus überwintern. Keinesfalls vertragen Kamelien warme Zimmerluft! Dadurch werfen sie Blüten und Blätter ab und die Pflanze nimmt großen Schaden.

 

Am Besten überwintert man die Kamelie bei ca. 5 Celsius an einem hellen Standort. Mäßig gießen und nach der Winterzeit kann die Kamelie wieder nach draußen, an einen halbschattigen Standort gestellt werden.

Die richtige Pflanzung von Kamelien

 

Winterharte Kamelien kann man zwischen April und Juli pflanzen. Dadurch können sie über den Sommer gut im Freiland anwurzeln und überstehen den kommenden Winter besser. Wichtig bei der Freilandpflanze ist auch das Alter der Kamelie: sie sollte mindestens 4 Jahre alt sein, um den kalten Winter sicher zu überstehen. Ist sie jünger, ist die Gefahr gegeben, dass der kalte Frost nicht schadlos überstanden wird und die Pflanze erfriert.

Schnitt: das richtige Schneiden von Kamelien

 

Freilandkamelien oder Topfkamelien benötigen keinen regelmäßigen Schnitt. Möchte man die Kamelie dennoch kürzen, empfiehlt es sich ,die zu lang gewordenen Triebe einzukürzen. Dadurch wird der Wuchs buschiger und dichter. Falls die Kamelie insgesamt sehr groß geworden ist, verträgt sie einen kräftigen Rückschnitt ebenso gut.

Vermehrung: Kamelien richtig vermehren